#Sekundäre Pflanzenstoffe

Diese sekundären Pflanzenstoffe sind wahre Alleskönner für unsere Gesundheit. Sie sind für uns Menschen ganz genauso wichtig wie die bekannten Vitamine. Sie geben unseren Früchten und Gemüsen nicht nur den besonderen Geschmack, sondern auch deren Farbe und schützen sie sogar gegen Fressfeinde, Sonnenstrahlen und Parasiten. So wie das Lycopin die Tomate vor UV Verbrennungen schützt, schützt es auch uns – wenn wir genügend davon essen und die Tomate wirklich reif war. Es gibt viele weitere Gruppen von sekundären Pflanzenstoffen die unsere Gesundheit, unseren Körper und sein Zellen schützen und versorgen.

#Shiitake

Der Shiitakepilz gehört zu den meistverzehrten Speisepilzen weltweit. In Asien wird er seit Jahrhunderten verzehrt. Der Shiitakepilz ist reich an Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralstoffen, Spurenelementen und essenziellen Aminosäuren. Interessant ist eine Gruppe von besonderen Inhaltsstoffen, die man Polysaccharide nennt. Diese werden für die unzähligen positiven und gesundheitlichen Effekte verantwortlich gemacht. Ein regelmässiger Genuss dieses besonderen asiatischen Shiitakepilzes unterstützt den menschlichen Organismus in jedem Aspekt der Gesundheit.

#Koriander

Die kleinen holzigen Kräuter sind reich an ätherischem Öl. Unter anderem deswegen werden sie weltweit als besonderes Gewürz geschätzt. Sie wirken verdauungsfördernd, entblähend und leicht blutzuckersenkend. Zudem fördert Koriander die Gallenfunktion und die Ausschüttung von Verdauungsenzymen aus der Bauchspeicheldrüse. Ferner stärkt Koriander die Nerven, hilft bei leichten Formen von Angstzuständen, sorgt für eine ausgeglichene Psyche und hat starke entgiftende Fähigkeiten.

#Vitamin D

Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit. Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt. Folglich erhöht ein Vitamin D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich – vor allem im Winter, wenn die Sonne in den nördlichen Regionen der Erde viel zu tief steht, um für die erforderliche UV-Strahlung zu sorgen. Bis vor wenigen Jahren noch war man der Meinung, die aktive Form des Vitamin D werde mit Hilfe des Sonnenlichtes ausschliesslich unter Mitwirkung der Leber, der Nieren und der Haut gebildet. Dank des amerikanischen Forschers Prof. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik sowie Entdecker der aktiven Form von Vitamin D, wissen wir heute, dass offenbar jede einzelne Körperzelle über die Fähigkeit verfügt, aktives Vitamin D zu bilden.

#Folsäure

Ein latenter Mangel an Folsäure ist weit verbreitet – nicht zuletzt, da der Folsäureverlust durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln bis zu 100 Prozent und durch das Kochen bis zu 75 Prozent betragen kann. “Latent” bedeutet, dass sich häufig keine eindeutigen Mangelerscheinungen zeigen, zumindest nicht eindeutig für den Betroffenen. Denn wer kann Stimmungsschwankungen, Blässe, Appetitlosigkeit und Vergesslichkeit schon mit einem bestimmten Vitamin in Verbindung bringen – zumal alle diese Erscheinungen ja genauso andere Ursachen haben könnten. Während jedoch die genannten Symptome noch recht harmlos klingen, kann man das von einem Schlaganfall nicht gerade sagen. Ein solcher aber kann ebenfalls die Folge eines Folsäuremangels sein.

#Vitamin C

Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidationsmittel. Es fängt freie Radikale im Blut, im Gehirn, in den Körperzellen und direkt im Zellkern ab und macht sie unschädlich. Vitamin C wirkt vorbeugend bei allen mit Arteriosklerose verbundenen Krankheiten, da es das Blut dünnflüssig hält und somit den Blutfluss normalisiert. Darüber hinaus hält es die Innenwände der Arterien glatt, so dass z.B. Cholesterin sich dort nicht anlagern kann. Vitamin C kräftigt das Bindegewebe und ist auch für die Wundheilung bedeutend. Es aktiviert die Leberenzyme, die für denn Abbau von Giftstoffen verantwortlich sind. Darüber hinaus regt Vitamin C die Fettverbrennung in der Muskulatur an, steigert die Reaktionsbereitschaft, die Konzentration und fördert Entspannung.

#Piperin

Piperin, ein Wirkstoff des schwarzen Pfeffers, bewirkt über einen speziellen Mechanismus eine höhere Aufnahme von Curcumin (Hauptwirkstoff in Curcuma) aus dem Darm. Darüber hinaus regt Piperin die Durchblutung in der Darmschleimhaut an und verbessert hierdurch die Aufnahme und den Abtransport zahlreicher weiterer Mikronährstoffe.

#Ingwer

Ingwer ist mit Curcuma verwandt. Hier wird ebenfalls der Wurzelstock verwendet, dessen scharfzitroniger Geruch unverkennbar ist. Auch dieses Gewürz zeigt antientzündliche, tumorhemmende, verdauungsfördernde und antirheumatische Eigenschaften. Ferner kann es die Blutfettwerte senken, wirkt abwehrsteigernd, antibakteriell und antiviral.

#Reishi

Reishi ist ein weiterer asiatischer Pilz, der ähnliche Eigenschaften wie Shiitake aufweist. Dem Reishi Pilz werden zahlreiche gesundheitliche Vorzüge zugeschrieben. Zum Beispiel zeigt er eine positive Wirkung auf den Schlaf, die Nerven und sogar auf die Gelenke, die Haut sowie die Lunge.

#Weintrauben-kernextrakt (OPC)​

Traubenkernextrakte sind mit die stärksten Antioxidantien, die wir kennen. Sie helfen bei Hautproblemen, Allergien, Falten, Problemen mit den Blutgefässen, schlechten Augen, PMS und chronischen Entzündungen. Im Traubenkernextrakt steckt OPC und damit ein ungeheures Gesundheitspotential. OPC ist ein antioxidativ wirksamer Pflanzenstoff und gleichzeitig Spezialist für ganz bestimmte Körperbereiche. OPC wirkt insbesondere auf die Haut, die Augen, das Immunsystem und sogar auf den Hormonhaushalt.